Home » Tests » HiFi/Stereo » Gibt es keine guten CD-Spieler mehr? Von wegen: Pioneer hat gleich zwei
11. September 2016Manchmal muss es zum digitalen Musikhören eben ein ganz normaler CD-Spieler sein – sei es, weil Streaming nicht gewünscht ist, weil ein bestehender Player ersetzt oder eine Anlage um die CD-Funktion ergänzt werden soll. Wer sich dann nach einem Gerät umschaut, findet wenig Neues, wenig Spannendes und noch weniger Hochwertiges. Doch es gibt auch Lichtblicke: Pioneer hat sich bei den neuen, ab Oktober 2016 erhältlichen Modellen PD-10AE und PD-30AE schwer ins Zeug gelegt und für überschaubares Geld ein Maximum an solider HiFi-Technik und sinnvollen Extras auf die rutschhemmenden Gerätefüße gestellt.

Es gibt keine guten neuen CD-Spieler mehr? Von wegen: Pioneer hat gleich zwei davon in der Preisklasse bis 300 Euro
PD-10AE und PD-30AE: Eng verwandt und doch sehr unterschiedlich
Beide Modellen besitzen eine gemeinsame technische Basis, die sowohl für reibungsfreien Alltagsbetrieb als auch für die klanglichen Fähigkeiten der Player verantwortlich ist. Ein steifes, resonanzarmes Stahlblech-Chassis bringt das Gewicht schon beim PD-10AE auf über 5kg, der PD-30AE legt mit Aluminium- statt Kunststoff-Front noch ein halbes Pfund drauf und wirkt optisch wie haptisch entsprechend edler. Das mittig positionierte Laufwerk macht seiner Bezeichnung „Silent Drive“ mit sehr geringen Laufgeräuschen alle Ehre. Es gehört in beiden Modellen zur raren Spezies der „echten“ CD-Drives, ist also kein umgebauter PC- oder DVD-Antrieb – was seiner Aufgabe, die CD-Daten möglichst sauber von der Scheibe zu lesen, natürlich zugute kommt. Genauigkeit ist auch beim digitalen Taktgeber Trumpf: Pioneer verbaut in beiden Modellen eine “Precision Clock“, die den Arbeitstakt auf ±10ppm (10 parts per million, also 0,001%) konstant hält. Der stabile Takt bietet dem D/A-Wandler von AKM ideale Arbeitsbedingungen: Der AK4482VT ist ein moderner, hoch integrierter DAC mit achtfachem Oversampling und sehr natürlichem Klang. Wer einen externen D/A-Wandler oder andere Gerätschaften mit Digital-Input anschließen will, findet am PD-30AE digitale Ausgänge sowohl im optischen Toslink- als auch im elektrischen Koax-Format. Der Pioneer PD-30AE rechtfertigt seinen Mehrpreis aber nicht nur mit der Aluminiumfront, sondern mit einer ganzen Reihe von praktischen Extras. Auch im Bedienkomfort hat der PD-30AE Vorteile – zumindest im Verbund mit bestimmten anderen Pioneer-Geräten: betreibt man ihn zusammen mit einem Pioneer-Netzwerkplayer wie dem N-30AE, kann man auch den PD-30AE über die Pioneer Remote App steuern. So beginnt die klassische CD-Wiedergabe dann doch mit dem App-basierten Streaming zusammenzuwachsen. Aber selbst, wer diese Option nicht nutzt, findet für die 50 Euro Aufpreis gegenüber dem PD-10AE noch mehr als genug Gegenwert: Auffälligster Unterschied ist der Kopfhörerausgang mit eigener Lautstärkeregelung, der den Spieler auch ganz auf sich allein gestellt einsatzfähig macht.
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Quelle: Presse-Meldung Pioneer vom 01.09.2016