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WERBUNG | Wer die Verantwortung für die Erzeugung seines Stroms und die Wärmeerzeugung in seinem Eigenheim selbst übernehmen möchte, bekommt mit Photovoltaik- und Solaranlagen die Möglichkeit dazu. Klingt spannend und man kann theoretisch auf lange Sicht viel Geld sparen und die Umwelt schonen.

Mit Photovoltaik- und Solaranlagen die Kraft der Sonne nutzen

Photovoltaik und Solarthermie – zwei Begriffe, die bei Eigenheimbesitzern immer wieder zum Thema werden. Während Solarthermie Wärme aus Sonnenenergie gewinnt, sind Photovoltaikanlagen für die Erzeugung von Strom zuständig. Beide haben gemeinsam, dass sie die Kraft der Sonne nutzen. Sogar, wenn der Himmel bewölkt ist kann Sonnenenergie weiter genutzt werden. Um Wärme aus Sonnenenergie zu erzeugen, wird beispielsweise am eigenen Fertighaus eine solarthermische Anlage installiert. Diese kann entweder nur für die Warmwasserbereitung oder zusätzlich zur Warmwasserbereitung auch als Heizungsunterstützung tätig sein. Möchte man hingegen Strom aus Sonnenenergie gewinnen, benötigt man dafür eine Photovoltaikanlage. Der Clou dabei: Hier wird Strom nicht ausschließlich für die Eigenproduktion hergestellt. Für jede eingespeiste Kilowattstunde kann man eine so genannte Einspeisenvergütung erhalten. So kann eine Photovoltaikanlage zum Teil schnell refinanziert werden.

Die Nutzung der Sonnenenergie schont die Umwelt und kann auch finanziell hochinteressant sein.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Ob für das Heimkino oder um andere elektrische Geräte zu betreiben – die Installation einer Photovoltaikanlage kann sich bezahlt machen. Laut Experten rechnet sich Solarstrom im Eigenheim in erster Linie für den Eigenverbrauch. Dies stellt heute die günstigste Art der Stromversorgung dar. Die Kosten pro Kilowattstunde liegen bei etwa 10 Cent, während beim Versorger das Doppelte bis Dreifache fällig wird. Allerdings sollte man wissen, dass sich mit einer Solaranlage auf dem Dach in etwa nur rund 25 Prozent des Eigenbedarfs decken lassen. Baut man zusätzlich einen Batteriespeicher ein, erhöht sich der selbst nutzbare Anteil auf mindestens 60 Prozent.
Wer ein Eigenheim besitzt, für den lohnt sich Photovoltaik fast immer. Bevor man loslegt, sollte man sich mehrere Angebote von Fach-Installateuren einholen. Da es für Photovoltaikanlagen auch Fördermöglichkeiten gibt, sollte man sich vorab auch unbedingt über die Bedingungen der einzelnen Förderungen informieren. Selbst Mieter können sich die Sonnenenergie zunutze machen, indem sie das Dach pachten und dort eine entsprechende Anlage installieren. Eine Alternative dazu: Der Vermieter installiert die Anlage und man pachtet diese. Ist dies nicht möglich, kann in einem Mehrfamilienhaus auch auf dem Balkon Solarstrom erzeugt werden. Hier kommen entsprechende Plug-in-Module zum Einsatz.

Lohnt sich eine Solaranlage?

Solaranlagen lassen sich heutzutage auch mit einem kleineren Budget kaufen. In den letzten Jahren lagen die Preise für eine Solaranlage noch bei mehreren Zehntausend Euro, wohingegen es heute schon Modelle ab ca. 5.000 Euro gibt. Allerdings sollte man bedenken, dass nicht nur die Anschaffung einer thermischen Solaranlage Geld kostet. Eine solche Anschaffung muss geplant werden und auch für die Installation, den Betrieb und die Wartung fallen Kosten an.
Nachfolgend eine Beispiel-Rechnung für die Kosten einer Solaranlage. Als Richtwert gilt hier ein Einfamilienhaus mit einem Leistungsbedarf von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr, wobei die tatsächlichen Kosten je nach Anlagen-Modell selbstverständlich immer unterschiedlich ausfallen können:

– Anschaffungskosten: 6.000 bis 8.500 Euro + ca. 2.000 Euro für Wechselrichter
– Montagekosten durch Fachmann: 120 bis 180 Euro
– Wartungskosten: 50 bis 100 Euro/Jahr
– laufende Kosten: bis zu 300 Euro/Jahr

Nicht einkalkuliert sind hierbei die Kosten für die Planung und Dokumentation des Fachmannes. Dem stehen auf der anderen Seite Fördergelder von mindestens 2.000 Euro gegenüber. Darüber hinaus entfallen die Kosten für knapp 60 Prozent der sonst üblichen Heizkosten. Außerdem wird die Heizung entlastet. So können in einem vierköpfigen Haushalt im Jahr ca. 2.000 Kilowattstunden Wärme eingespart werden, was je nach Heizungsart und Brennstoff bis zu 220 Euro entspricht. Das ergibt eine Amortisationszeit von ca. 15 Jahren.

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