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WERBUNG | Ohne Musik geht gar nichts! Man kommt morgens kaum aus dem Bett, langweilt sich beim Autofahren und verpasst das Beste am Wochenende. Jedes Leben hat seinen eigenen Soundtrack. Dabei ist es gleich, ob man nachts den Club unsicher macht, sich zu Hause den fetten Sound gibt oder in der Bahn mal eben kurz in seiner eigenen Musik-Welt verschwindet. Für Letzteres braucht man zwingend gute Kopfhörer, und da kommt niemand mehr an True Wireless In-Ears vorbei. Seit 2017 sind sie der Trend, den inzwischen fast alle namhaften Hersteller aufgegriffen haben.

Mit seinen AirPods hat Apple die kabellose Kopfhörer-Welt verändert (Bild: pixabay/PlushDesignStudio).

Kopfhörer ohne Kabel gibt es zwar schon länger, doch erst Apple brachte die Sache so richtig ins Rollen und trieb die Produktentwicklung des gesamten Marktes voran. Das ist auch gut so, denn Kabel an Kopfhörern können nerven, wenn man versehentlich daran zieht und sie aus dem Ohr fliegen. Bei vollständig kabellosen Modellen kann das nicht passieren. Sie haben einen unabhängigen rechten und linken “Ohr-Stöpsel” und werden per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, auf dem die meisten Nutzer heute ihre Playlist gespeichert haben. Zudem sind die Teile so klein, dass sie in wirklich jede Tasche passen und überallhin mitgenommen werden können, auch in ihrem Ladecase.
Der einzige kleine Nachteil: Die True-Wireless-Kopfhörer sind abhängig von Akkus und müssen regelmäßig aufgeladen werden.

Unterschied zu Wireless-Modellen

Bei klassischen Wireless-Modellen sind die Ohrstöpsel miteinander verbunden und enden in einem Kabel. Das sitzt meist im Nacken. Klassische Wireless-Kopfhörer, egal ob In-, On- oder Over-Ears, werden ebenfall via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Das bedeutet auch, dass man diese Kopfhörer etwa auf einer Flugreise nur eingeschränkt verwenden kann, denn Bluetooth Funktionen müssen während Start und Landung vollständig ausgeschaltet bleiben. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Modelle, dass es eine Herausforderung sein kann, die für einen selbst passende Variante zu finden. Wir haben Tipps, worauf man achten sollte, um die richtigen Kopfhörer zu finden.

Wofür sollen Kopfhörer genutzt werden?

Will man seine motivierenden Songs im Fitnessstudio, beim Radfahren (Achtung, Sicherheit) oder beim Joggen genießen? Nicht alle der kabellosen Modelle sind auch beim Sport geeignet. Die Modelle von Apple sitzen zum Beispiel etwas lockerer in den Ohren und können schnell herausfallen. Zudem gibt es eine Klassifizierung, die bei der Wahl der passenden Kopfhörer hilft, und zwar die IPX-Schutzklasse. Diese Schutzklasse gibt mit einem Wert zwischen 0 und 7 an, wie gut die In-Ears gegen Feuchtigkeit gewappnet sind. Stufe 0 bedeutet, dass keinerlei Schutz vorhanden ist, Kopfhörer mit IPX-Schutzklasse 7 können theoretisch sogar kurz unter Wasser tauchen. Auch wenn das nicht zu empfehlen ist, gegen Schweiß und Spritzwasser sind sie jedenfalls geschützt und damit ideal für die Nutzung beim Sport.

An Bluetooth-Kopfhörern geht heute kaum noch ein Weg vorbei, wenn man seine Lieblingsmusik auch unterwegs komfortabel genießen möchte (Bild:pixabay/mattiaverga).

Können die In-Ears mit dem eigenen Smartphone verwendet werden?

Kompatibilität ist ein wichtiges Thema bei Kopfhörern. In-Ears können mit den allermeister Smartphones und Tablets verwendet werden. Es gibt allerdings eine wichtige Ausnahme: Die Kopfhörer von Apple sind am besten mit dem iOS-Betriebssystem kompatibel. Ein iPhone einer neueren Generation sollte es also sein. Man kann sie auch mit Geräten anderer Hersteller verbinden, doch dann geht einiges an Komfort verloren, etwa der Doppeltipp für voreingestellte Befehle.

Wie ist der Sound?

Im Gegensatz zu kabelgebundenen Kopfhörern, bei denen der Sound auf direktem Kabelwege transportiert wird, sind die technischen Ansprüche an In-Ears deutlich höher. Mit einem alten Smartphone kann die kabellose Übertragung dann auch manchmal sogar zum Problem werden. Das Zuspielgerät sollte mindestens Bluetooth 5.0 unterstützen und dem aptX Standard entsprechen. aptX bringt akustische Vorteile gegenüber dem Bluetooth-Standard, die Technik muss aber sowohl im Sender als auch im Empfänger integriert sein, damit der Nutzer davon profitieren kann.
Beim Thema Sound muss man nicht alle Kopfhörer selbst ausprobieren, sondern kann sich auf Tests verlassen, die das Ganze objektiv angehen und den Klang teilweise sogar im Labor testen.

Tragen sich Kopfhörer angenehm?

Zweifellos die wichtigste Frage, denn der beste Sound nutzt nicht viel, wenn es in den Ohren drückt. Bei der Beantwortung vertraut man entweder den Bewertungen oder, was stets besser ist, man probiert es selbst aus. Jeder Mensch ist individuell und somit auch seine Ohrmuscheln. Manche In-Ears klemmen und drücken, andere sind flauschig zu den Ohren. Manche Kopfhörer bekommen Polster aus Silikon oder Bügel, durch die sie sich angenehmer tragen lassen. Hat man ein Modell gefunden, das gut sitzt, dann sollte man dabei bleiben.

Wie steht es mit der Batterie-Laufzeit?

Im Test von idealo wurde diesem Thema besondere Aufmerksamkeit geschenkt, indem die Betriebszeit gesondert aufgeführt wurde. Das schlechteste Modell kommt hier nur auf drei Stunden, was für die meisten Nutzer wahrscheinlich nicht ausreicht. Die besten In-Ears (Apple AirPods 2) halten fünf Stunden, mit Ladecase-Support sogar einen ganzen Tag länger.

Was ist noch wichtig?

Manche In-Ear Kopfhörer kommen mit Noise-Cancelling. Eine Technologie, durch dieUmweltgeräusche ausgeblendet werden. Für Nutzer, die darauf sehr großen Wert legen, sind Over-Ear-Kopfhörer in diesem Zusammenhang zu empfehlen, denn sie sind in diesem Bereich die Experten. Im Straßenverkehr bedeutet das jedoch ein erhöhtes Risiko, das man ernstnehmen sollte. Auch die Bedienung kann besonders komfortabel oder puristisch sein, nämlich mit Tasten am Ohrhörer oder per Touch Control. Das sind jedoch Faktoren, die neben Tragekomfort und dem Klang weniger ausschlaggebend für die Wahl sind.

Zusammenfassung:

Wer die passenden True-Wireless-Kopfhörer sucht, achtet auf:
– die Kompatibilität mit den Abspielgeräten
– die IPX-Schutzklasse (mindestens Schutzklasse 4 für den Einsatz beim Sport)
– Bluetooth 5.0 und AptX für guten Sound
– den Tragekomfort
– weitere Features wie Noise-Cancelling und die Bedienung via Touchfeld oder Tasten

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