Home » Tests » Astat Grüner Record-Film – Saubere Platten und reines Gewissen
13. Dezember 2020
von Jonas Bednarz
RedakteurSchallplatten sammeln und hören ist eine schöne Freizeitbeschäftigung, besonders in der anstehenden kalten Jahreszeit. Verunreinigungen der Platten durch Staub oder angetrocknete Flüssigkeiten können dabei leider für deutliche Klangverschlechterungen sorgen und den Spaß trüben. Zur hochwertigen Vinylwiedergabe gehört daher immer auch eine Reinigungsmöglichkeit. Zum Beispiel der Grüner Record-Film von Astat. Der ist günstig in der Anschaffung und leicht zu handhaben. Und er ist ein perfektes Weihnachtsgeschenk für Vinyl-Junkies.

Kleines Fläschchen, große Wirkung: Der Astat Grüner Record-Film.
Wer seine kostbare Schallplattensammlung in höchster Qualität genießen möchte, besitzt in der Regel hochwertige HiFi-Geräte. Insbesondere Plattenspieler samt Tonabnehmer und die folgende Phonovorverstärkung sollten von höchster Qualität sein. Es gilt: Was hier verloren geht, kann der beste Lautsprecher nicht zurückholen. Mit der höchsten Qualität der Wiedergabegeräte ist der erstklassige Ton leider immer noch nicht in trockenen Tüchern, denn das schwächste Glied der Kette wird gern übersehen: Die Schallplatte. Was auf der Schallplatte nicht drauf ist, kann nicht abgetastet werden. Deshalb werden audiophile Neuauflagen gern in halber Geschwindigkeit direkt von den originalen Masterbändern geschnitten. Selbst beim Kopieren der Bänder und dem Schneiden der Plattenvorlage können Informationen verloren gehen. Hat man sich der Qualität der Pressung versichert, bleiben noch Verschleiß und Verschmutzung, die den Hörspaß trüben können. Während gegen Verschleiß kein Kraut gewachsen ist, gibt es zur Schallplatten-Reinigung glücklicherweise richtig gute Lösungen.

Gerade ältere Platten benötigen Pflege … (Foto: pixabay.com/Pexels).
Die Schallplatten-Reinigung gehört zur hochwertigen HiFi-Anlage
Aus meiner Sicht gehört eine vernünftige Reinigungsmöglichkeit für Schallplatten genau so zur HiFi-Anlage wie der Plattenspieler. Obligatorisch ist natürlich die Kohlefaserbürste, zum entfernen loser Verschmutzungen direkt vor dem Abspielen. Für hartnäckigere Verschmutzungen muss jedoch eine andere Möglichkeit her. Diese reichen von der Nagelbürste aus der Drogerie, über die berühmte Knosti bis hin zu ziemlich professionellen Schallplattenwaschmaschinen. Letztere stellen als Punkt- oder Flächensauger die Endstufe der Schallplattenreinigung dar, kosten jedoch auch ab circa 500 Euro aufwärts. Eine Investition also, die sich nicht für jeden Platten-Fan lohnt. Gerade zu Beginn der Sammelleidenschaft muss deshalb meist eine preiswertere Lösung her. Manche Händler bieten daher an, Schallplatten zu waschen oder verkaufen diese gegen Aufpreis gleich fertig gewaschen und mit neuer Innenhülle. Wer sich nun fragt, ob neue Schallplatten überhaupt gewaschen werden müssen, dem kann ich nur ein lautes „Ja, unbedingt“ entgegenrufen!

Vor der Reinigung: Unsere Testplatte ist mit reichlich Staub und kleineren Partikeln verunreinigt.
Antistatische Eigenschaften
Auch neue Schallplatten sind, beispielsweise durch Rückstände des Trennmittels in der Form, nicht hundertprozentig sauber. Auch Fingerabdrücke (vom Verpacken beim Hersteller) kommen vor. Was außerdem auffällt ist, dass neue Schallplatten sich stark elektrostatisch aufladen. Werden sie abgespielt, bleibt daran regelmäßig die Filzauflage des Plattentellers hängen. Eine Kraft, die stark genug ist, die Filzmatte festzuhalten, zieht noch mehr an: Staub. So verschmutzt sich die nicht gewaschene Platte selbst. Werden neue Schallplatten gewaschen, verschwindet diese statische Aufladung häufig für immer und damit auch die Selbstverschmutzung. Gebrauchte Platten sind noch seltener gewaschen erhältlich. Dabei ergibt es bei diesen besonders Sinn, denn viele haben eine bewegte Vergangenheit und können eine Eingangs-Reinigung daher gut vertragen. Für alle Platten gilt jedoch: Selbst wenn sie mal sauber waren, so verschmutzen sie über die Jahre selbst bei pfleglicher Behandlung doch wieder. Für ungewaschene oder wieder verschmutzen Platten müssen wir also eine Lösung finden.

Der Schwammverteiler ist direkt aufgeschraubt. Es kann also sofort losgehen …
Wer hat’s erfunden?
Diese Lösung könnte in Gestalt einer blassgelben Flasche aus der Hauptstadt kommen: Der „Grüner Record-Film“ von Astat aus Berlin. Die Idee dahinter ist: Die auf der Schallplattenoberfläche befindliche Schmutzpartikel zu binden und zusammen mit dem Film zu entfernen. Dazu wird die blassgrüne Flüssigkeit auf die verschmutzte Schallplatte aufgetragen und nach dem Aushärten samt Schmutz wieder abgezogen. Wer alt genug ist, kennt diese Idee noch aus der Hochzeit der Analogwiedergabe. In den 1980er Jahren gab es den Grüner Record-Film nämlich schon einmal. Vorgestellt wurde er auf der IFA im Jahr 1986. Laut Hersteller stammt die Idee von einem Berliner Fensterbauer. Neue Fenster wurden damals mit einer Schicht aus Gummi überzogen, um sie beim Einbau vor Beschädigungen zu schützen. Nach dem Eibau wurde der ultraflexible Überzug einfach wieder abgezogen und darunter kam das unbeschädigte und nebenbei noch blitzblanke Fenster wieder zum Vorschein.

NAchdem die Platte von gröberen Schmutzpartikeln befreit ist, kann der Grüner Record-Film auch schon aufgetragen werden.
Reinigung mit gutem Gewissen
Die geniale Idee des Fensterbauers eignet sich für die unebene Oberfläche der Schallplatte natürlich umso mehr. Die relativ dünnflüssige Masse soll tief in die Rille eindringen und damit auch tiefsitzende, hartnäckige Schmutzpartikel entfernen. Wer nun wie ich denkt, das ginge nur mit üblen Lösungsmitteln und Chemie, der irrt. Tatsächlich scheint der Grüner Record-Film eine ziemlich nachhaltige und umweltfreundliche Lösung zur Schallplattenreinigung zu sein. Die Flüssigkeit besteht aus Latex-Milch, also dem Saft aus Kautschukpflanzen. Dieser wird zur besseren Sichtbarkeit grün eingefärbt und ist komplett ungiftig – sogar hochoffiziell. Astat hat seinen Grüner Record-Film mit Hilfe der BAM, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, entwickelt. Zudem wird bestätigt, dass das Produkt unbedenklich ist. Nicht nur das, der Film ist auch zu hundert Prozent biologisch abbaubar. Der Hersteller scheint sich zum Thema ökologische und soziale Nachhaltigkeit also reichlich Gedanken gemacht zu haben.

Astat empfiehlt acht Kleckse aufzutragen. Es funktioniert aber auch sehr gut mit einer geringeren Dosis als die von uns vorgenommene, wie wir im Test festgestellt haben.
Nachhaltiges Konzept
Geliefert wird der Grüner Record-Film in einer Flasche, die an ihrem Flaschenhals einen Schwammaufträger mit kleinem Auslass in der Mitte besitzt, ähnlich einer Schuhcreme-Tube. Damit man diese Flasche nach Verbrauch nicht entsorgen muss, gibt es größere Nachfüllflaschen und Ersatz-Schwammaufträger. So kann man den Abfall auf ein Mindestmaß begrenzen. Laut Hersteller benötigt man circa acht Gramm Flüssigkeit pro Plattenseite. Die 250 Milliliter sollten also für ungefähr 30 Plattenseiten ausreichen. Dafür kann man sich ungefähr zwei Jahre Zeit lassen, denn so lange ist die der Grüner Record-Film kühl gelagert haltbar. Er eignet sich daher auch für Gelegenheitskäufer. Wer mehr benötigt, bekommt in der bereits erwähnten Nachfüllflasche mit 500 Millilitern die doppelte Menge. Da ist sie wieder, die Nachhaltigkeit. Auch von der Unterstützung sozialer Einrichtungen wie Behindertenwerkstätten ist beim Hersteller die Rede, ob sogar ein Teil der Produktion dort stattfindet, können wir nicht sagen.

Anschließend wird der Film gleichmäßig auf der Platte verteilt.
Spielend leichte Anwendung
Die Anwendung des Grüner Record-Film ist ganz einfach: Die grüne Flüssigkeit wird lückenlos aber dünn auf die Schallplatte aufgetragen. Anschließend muss die Schicht circa 40 Minuten trocknen und kann dann im Ganzen wieder abgezogen werden. Fertig. So verspricht es der Hersteller. In der Praxis ergeben sich einige konkrete Fragen. Die erste: Wo soll die Platte währenddessen liegen? Wer mit einem stabilen Direct-Drive wie dem Technics 1210 hört, könnte die Platte wohl darauf liegen lassen. Wer hingegen einen empfindlicheren Plattenspieler hat, kann beispielsweise eine Plattentellerauflage verwenden, um die Unterseite der Platte zu schützen. So habe ich es gemacht und das hat gut funktioniert. Einfach die Plattentellerauflage auf den Tisch legen und die Platte darauf. Lediglich später beim Abziehen muss man dann darauf achten, die Platte nicht von Unterlage zu ziehen und damit die Unterseite zu zerkratzen. Nun kann jedoch erstmal die Flüssigkeit aufgetragen werden.

Wichtig: Den Film bis auf den äussersten Rand verteilen.
Aufbringen des Grüner Record-Film
Beim Auftragen sollen acht Kleckse in Daumengröße auf die Platten getropft und anschließen mit dem Schwamm-Aufträger verteilt werden. Das geht genau so auch ganz gut. Meiner Erfahrung nach braucht man circa zwei bis drei Runden, bis die Flüssigkeit gut genug verteilt ist. Dass man gleich beim ersten (oder zweiten) Mal eine perfekt gleichmäßig Verteilung hinbekommt, kann man aus meiner Erfahrung aber verneinen. Bei mir wurden auch die Versuche drei, vier und fünf noch ziemlich unregelmäßig. Das ist jedoch kein Problem, denn die Reinigung funktioniert trotzdem einwandfrei. Nur die Trocknung dauert halt etwas länger und geht ungleichmäßig vonstatten – aber das ist höchstens einen Abzug in der Kür wert. So hat es dann bei mir in der 19 Grad kalten Wohnung auch mindestens eine Stunde gedauert bis die Schicht komplett durchgetrocknet war. Das erkennt man dann daran, dass sie ihre Farbe verliert, also schwarz erscheint.

Wenn der Film eintrocknet, wird die Oberfläche transparent.
Am Stück abziehen
Ist die vollständige Trocknung eingetreten, soll man die Schicht laut Hersteller ganz einfach am Stück abziehen können. Die praktische Frage dabei ist nur, wie? Versucht man die Masse mit dem Fingernagel abzuknibbeln, könnte man damit die Platte beschädigen. Nimmt man die Fingerkuppe, hinterlässt man direkt neue Fingerabdrücke. Die Lösung: Tesafilm. Einfach einen Streifen auf den Film kleben und vorsichtig abziehen. So hat es bei mir jedes Mal geklappt. Auch das Abziehen der Masse an einem Stück hat jedes Mal funktioniert. Selbst wenn die Schicht noch so ungleichmäßig ist, sie reißt zwar manchmal ein, lässt sich jedoch jedesmal am Stück und absolut rückstandsfrei entfernen. Das macht tatsächlich ziemlich viel Spaß, weil man denkt, die immer länger werdende Masse müsse jeden Moment abreißen, was sie dann aber nie tut. Das ist jedes Mal ein sehr befriedigendes Gefühl! Ebenso das Ergebnis, denn das kann sich wirklich sehen lassen.

Ist der Film eingetrocknet, sieht die Oberfläche in etwa so aus:
Das Ergebnis überzeugt
Wird der getrocknete Film abgezogen, so kommt darunter eine blitzsaubere Schallplatte zum Vorschein. Es ist einigermaßen egal, wie die Platte vor der Behandlung ausgesehen hat, danach sieht sie aus wie eine neue. Das kann man in diesem Fall durchaus wörtlich nehmen. Wenn man sich eine perfekt gefertigte, neue Platte mal ansieht, dann fällt auf, dass sich das Licht darin wie in einem Prisma bricht. Das sieht man meiner Erfahrung nach jedoch nur bei wirklich sauberen Platten. Mit dem Grüner Record-Film werden auch ältere Exemplare wieder genau so makellos. Ich habe für meinen Test echte Härtefälle ausgewählt: Alte, nass abgespielte Pink Floyd Platten. Die habe ich schon mehrfach auf meiner Plattenwaschmaschine gewaschen, ohne den Klang so richtig zu verbessern. Nach der Behandlung mit dem Record-Film sehen sie aus wie neu. Ob sie auch wie neue klingen? Dann hätte sich das Fläschchen schon bezahlt gemacht.

Ein Stückchen Klebestreifen genügt, um den Film an einer Stelle von der Platte zu ziehen.
Der Vorher-Nachher-Klangvergleich
Ich habe von beiden Platten jeweils eine Seite mit dem Grüner Film behandelt und die andere belassen wie sie ist. Bei den alten Scheiben hat mich immer der Nebengeräuschteppich genervt und, dass der Hochton total verhangen klang. Auf der nun gereinigten Seite hat sich das leise Prasseln etwas verringert, ist jedoch leider nicht vollständig verschwunden. Zur Erinnerung: Das hatte auch die Plattenwaschmaschine auch schon nicht geschafft. Was sich im Vergleich zur unbehandelten Seite jedoch definitiv verbessert hat, das ist die Hochtonauflösung. Die „Piper At The Gates“ klingt tatsächlich ein bisschen so, als wär der überstrapazierte Vorhang weggezogen worden. In diesem Fall ist der Vergleich vielleicht auch gar nicht so blöd, denn es hat sich ja wohl tatsächlich ein Staubschleier gelüftet. Feine Details, davon gibts bei Pink Floyd ja immer reichlich, sind nun viel deutlicher hörbar und das Hören macht einfach mehr Spaß als zuvor.

Ist der Anfang erstmal gemacht, lässt sich der Record-Film ohne größere Schwiewrigkeiten von der Schallplatte ziehen.
Reinigung & Innenhülle
Ein etwas weniger schwerer Fall war eine „Eat A Peach“ auf MFSL. Die teuren Neuauflagen sind so kostspielig, dass Nebengeräusche und Pressrückstände eigentlich kein Problem sein sollten. Sie sind es aber leider doch. Diesmal im A/B-Vergleich: Schallplattenwaschmaschine gegen Grüner Record-Film. Die Plattenwaschmaschine macht ihren Job gewohnt laut aber gut und sorgt für einen deutlich geminderten Nebengeräuschpegel. Das Ergebnis des Grüner Record-Films auf der anderen Seite steht diesem Ergebnis jedoch in nichts nach. Beide Seiten sind nach der Behandlung optisch blitzsauber und klanglich lupenrein. Wo vorher gelegentlich ein knacksen zu vernehmen war, höre ich nun nur eins: Musik. Damit das so bleibt sollte nach der Reinigung unbedingt die Innenhülle der Platte gewechselt werden. Denn der Schmutz der Platte klebt mit Sicherheit auch an den Innenseiten der Hülle. Darum sollten Plattenreinigung und Hüllentausch unbedingt immer gemeinsam erfolgen. Dann steht dem Genuss nichts im Weg.

NAchher: Das Ergebnis ist grandios. Sauberer kann die Platte gar nicht sein. Ist der Record-Film abgezogen, ist nicht ein Staubkorn mehr auf der Platte zu sehen.
Fazit
Eine Schallplattenreinigungsmöglichkeit gehört zu jeder hochwertigen analogen HiFi-Anlage! Eine günstige und leicht anwendbare Möglichkeit ist der Grüner Record-Film von Astat. Der grüne Film wird einfach auf die Schallplatte aufgetragen, er wird trocknen gelassen und anschließend abgezogen. Einfacher geht es wirklich nicht! Das Ergebnis ist dennoch über jeden Zweifel erhaben. Auch stark verschmutze Platten werden sogar wieder sauberer als neue. Auch neue Platten sind nämlich häufig mit Trennmittelrückständen und Fingerabdrücken verschmutzt. So ist die Anschaffung eines Fläschchens Reinigers auch für die Käufer neuer Platten empfehlenswert. Ein schlechtes Gewissen wegen der Nachhaltigkeit des Reinigers wäre übrigens total unbegründet. Das Material ist geprüft, ungiftig und hundertprozentig biologisch abbaubar. Mit Nachfüllflaschen im ebenso schicken Retro-Design und Ersatz-Schwammaufträgern reduziert der Hersteller selbst den kleinsten Abfall auf ein Minimum. Von dem vorbildlichen Nachhaltigkeitsgedanken können sich andere Hersteller durchaus noch etwas abgucken.
Test & Text: Jonas Bednarz
Fotos: Philipp Thielen
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: hervorragend
90 of 100
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Technische Daten
Modell: | Astat Grüner Record-Film |
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Produktkategorie: | Schallplattenreiniger |
Preis: | um 25,00 Euro |
Inhalt: | 250 ml |
Vertrieb: | D.V.G. GmbH, Wandlitz 03339/5235 www.astatdirekt.de |
Reinigung für: | etwa 30 Plattenseiten |
Trockungszeit: | - mind. 30 Minuten (abhängig von Menge und Raumtemperatur) |
Nachhaltigkeit: | - Mit Latex-Milch ein natürlich nachwachsender Rohstoff als Produktbasis - Biologisch wieder vollständig abbaubar - Zusatzartikel zur Wiederverwendung vorhanden (Nachfüllpack, Ersatz-Schwammaufträger) |
Lieferumfang: | - Grüner Record-Film (250 ml) - Schwammaufträger |
Pros und Contras: | + einfache Handhabung + effektive Reinigung + tiefenwirksam + antistatische Wirkung + rückstandsfrei + nicht brennbar + biologisch abbaubar - keine Contras |
Benotung: | Editor´s Choice |
Preis-/Leistung | hervorragend |