Home » PC/Mac » Malware erkennen und entfernen – nützliche Programme für die Cybersecurity
24. März 2022WERBUNG | Kriminelle finden immer bessere Methoden, um Computer mit Viren, Trojanern und anderer PC-Malware zu infizieren. Schadsoftware hat viele Facetten. Ob Virus, Spyware oder Trojaner: Schädliche Software sollte jeder unbedingt von seinem Computer fernhalten. Dieser Beitrag zeigt, wie sich Malware am besten abwehren lässt und was Betroffene tun können, wenn der Cyberspace auf ihrem Computer oder Server betroffen ist.

Speziell persönliche Daten sollten sensibel behandelt werden. Erst Recht, wenn Sie übermittelt werden sollen (Foto: pixabay.com/geralt).
Softwareseitige Prävention im Überblick
Damit das System grundsätzlich frei von Malware ist, sollte entsprechende Software auf dem Rechner installiert sein. Ein aktuelles und bewährtes Antivirenprogramm läuft permanent im Hintergrund und schützt den Computer vor bekannter Schadsoftware. Um möglichst viele Schadprogramme erkennen zu können, muss es über automatische Updates aktualisiert werden. Windows-Betriebssysteme beinhalten direkt AV-Programme. Es gibt verschiedene Varianten dieser Programme – sowohl für Windows- als auch für Mac- und Android-Betriebssysteme. Die Begriffe „Antivirenprogramm“, „Virenschutzprogramm“ und „Virenscanner“ sind etwas irreführend: Natürlich können Anwender damit ihr System vor Viren schützen und fast alle Viren entfernen, jedoch auch Würmer, Trojaner und andere Malware. Antivirensoftware schützt nicht nur vor Computerviren, sondern auch vor anderen Schadprogrammen und hilft, alle Arten von Malware zu entfernen. Deshalb wird in diesem Zusammenhang manchmal auch der Begriff „Anti-Malware“ verwendet.
IP-Adresse
Mit einer statischen IP-Adresse kann eine Person den Standort des Geräts identifizieren. Es sei denn, Anwender verwenden ein VPN. Statische IP-Adressen sind anfälliger für Hacking als dynamische IP-Adressen, die sich zufällig und regelmäßig ändern und Angreifer daran hindern, Geräte zu verfolgen oder sie leicht anzugreifen. Eine aktive Firewall schützt den Computer vor unerwünschten Netzwerkzugriffen. Firewalls sind Teil vieler Betriebssysteme. Updates schließen bekannte Sicherheitslücken, durch die Malware in den Computer eindringen kann. Wichtig ist, dass das Betriebssystem durch automatische Updates immer auf dem neuesten Stand bleibt. Veraltete Versionen von Webbrowsern, Java, Flash und anderen Anwendungen weisen oft Sicherheitslücken auf, die es bösartigen Programmen ermöglichen, auf das System zuzugreifen. Die unachtsame Nutzung des Internets ist ebenfalls oft die Ursache dafür, dass Malware auf den Computer gelangt. Software und Updates sollten immer von der Website des ursprünglichen Anbieters oder von einem seriösen Downloadportal heruntergeladen werden.
Die eigene Webseite vor Malware schützen
Anwender können ihre Website selbst vor Malware schützen. FTP over SSL (FTPS) oder SSH File Transfer Protocol (SFTP) anstelle des normalen FTP-Zugriffs sichern den Online-Speicherplatz dank Verschlüsselung besser. Benutzernamen und Passwörter sollten nicht nur möglichst komplex und eindeutig sein, sondern auch einen separaten Benutzernamen liefern. Bei manchen Content-Management-Systemen und anderen Programmen lässt sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Anmeldung einrichten. Neben Benutzername und Passwort wird ein Einmalpasswort benötigt, ähnlich wie beim mTAN-Programm im Online-Banking. Die Anmeldung bei anderen Komponenten erhöht die Sicherheit der Anmeldung. Sicherheitslücken in älteren Versionen von Content-Management-Systemen können zum Einschleusen von Malware missbraucht werden. Anwender sollten immer stabilste und sicherste Softwareversionen verwenden. Das gilt auch für alle Plugins, Themes und andere Erweiterungen und Programme, die für die Website verwendet werden. Wenn die Website schon einmal von Malware betroffen war, können Betroffene sie mit einer Sicherungskopie alle Seiten wiederherstellen. Es ist nicht empfehlenswert, Backups nur im Webspace zu speichern – alles dort kann von Eindringlingen manipuliert werden.
Kritische Angriffe abwehren
Im Falle einer sehr kritischen Malware-Variante, die Daten überwacht und Angreifern Zugriff auf den PC verschafft, sollten Betroffene auf der sicheren Seite sein und das Betriebssystem neu installieren. Bei einer Neuinstallation werden alle auf dem System gespeicherten Daten gelöscht. Deshalb ist es wichtig, die Daten regelmäßig zu sichern. Ein aktuelles Backup minimiert den Datenverlust bei Neuinstallationen. Malware, die sich Zugriff auf das System verschafft, kann auch persönliche Informationen wie Passwörter, Bankdaten und Kontakte sammeln. Daher sollten Anwender die Zugangsdaten und Passwörter für alle Zugänge ändern, die auf dem betroffenen PC gespeichert oder während der Infektion eingegeben wurden. Außerdem sollten Betroffene ihre Kontobewegungen im Auge behalten, um rechtzeitig reagieren zu können.
Fazit
Schadprogramme lauern in vielen Ecken des Internets. Malware kann jeden treffen und erheblichen Schaden anrichten . Umso wichtiger ist es, sich umgehend darum zu kümmern und die richtigen Vorkehrungen zu treffen. Neben der Verwendung spezieller Programme und der ordnungsgemäßen Wartung von Software ist es besonders wichtig, das Internet und verwandte Anwendungen mit Vorsicht zu verwenden. Vermuten Betroffene Malware auf ihrem Computer, sollten sie schnellstmöglich geeignete Maßnahmen ergreifen. Es gibt jedoch kein universelles Programm zum Entfernen von Schadprogrammen, sondern verschiedene Taktiken.