Home » Heimkino » Was meine Lieblingsfilme über mich verraten
20. April 2022WERBUNG | Filme und ihre Handlungen können uns entscheidend prägen. Schließlich identifizieren wir uns oft mit den einzelnen Charakteren, was immer häufiger auch der herausragenden Performance der Hollywood-Schauspieler geschuldet ist.
Blockbuster wie „Star Wars“, „Titanic“, „The Revenant“, „Rocky“ oder „Das Leben der Anderen“ sind Werke, in die die Filmschaffenden ihre ganze Kreativität und Liebe eingebunden haben. Das Ergebnis ist eine bildstarke Kunst, die schon mal den ein oder anderen Oscar abräumt. Filme können im Zuschauer Emotionen wie Freude oder auch Angst wecken. Horrorfilme versetzen einige Viewer in Schockstarre und Liebesfilme bringen Menschen, die nah am Wasser gebaut sind, zum Weinen. Da hilft dann nur noch eine Großpackung Taschentücher. So wird verhindert, dass die Wohnzimmercouch im Tränenmeer versinkt. Je nachdem, wie wir auf bestimmte Filmszenen reagieren, lassen sich auch unsere persönlichen Charaktereigenschaften erkennen. Um das zu verdeutlichen, haben wir uns die beliebtesten Movie-Genres mal etwas genauer angeschaut:

Blockbuster wie „Star Wars“, „Titanic“, „The Revenant“, „Rocky“ oder „Das Leben der Anderen“ sind Werke, in die die Filmschaffenden ihre ganze Kreativität und Liebe eingebunden haben (Foto: unsplash.com/Obi – @pixel6propix).
Superhero Filme
Jeder Junge möchte als Kind den in Rot-Blau gekleideten Superman nachahmen und die Welt vor dem Bösen retten. Marvel und DC haben hier beispiellose Arbeit geleistet und den Protagonisten, deren Geschichten inzwischen vielfach verfilmt wurden, in Comics Leben eingehaucht. Ironman ist hochintelligent und erfindet – wie einst Daniel Düsentrieb – unglaubliche Dinge. Spiderman hangelt sich von Haus zu Haus und ist athletischer als jeder Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen. Batman ist stinkreich, hat Bärenkräfte, setzt seine Gegner mit Martial-Arts-Kampftechniken außer Gefecht und genießt obendrein noch die Anerkennung der meisten Bewohner Gotham Citys, da er eine Vielzahl von Bösewichten in Schach hält. Wer mehr über die Bösewichte in Batman erfahren will, wird in dieser Infografik fündig. All diese Superhelden spiegeln verschiedene Merkmale wider, die die Zuschauer gerne in sich vereinen bzw. mit sich in Verbindung bringen würden.
Fantasy Filme
Fantasy Filme üben in etwa dieselbe Faszination auf das Publikum aus. Mit dem angesehenen Ritter mit Macht und Status würde wohl jeder gerne tauschen.
Doch auch Superhelden geraten mal ins Straucheln und müssen sich mit Beziehungsproblemen herumschlagen oder versuchen, das Retter-Dasein vor der eigenen Freundin zu verheimlichen. Interessant sind auch Charaktere, die Gut und Böse in sich vereinen und sich im Laufe des Films willentlich oder unwillentlich für eine Seite entscheiden. Hierfür stellt Willem Dafoe, der im ersten Spiderman-Film den Vater von Peters Freund Harry spielt, ein ideales Beispiel dar. Zuerst sträubte er sich noch dagegen, auf das fliegende Brett zu steigen und als Green Goblin für Unruhe zu Sorgen. Doch am Ende waren die dunklen Mächte in ihm stärker. Selbst ein Darth Vader, der bei vielen Filmfanatikern als Inbegriff des Bösen gilt, war im tiefsten Inneren hin- und hergerissen. Die Liebe für seinen Sohn und die Loyalität zum Imperator waren eine ungesunde Mischung. Er kämpfte mit Luke, verletzte ihn und rettete ihn letztendlich. Der komplette Lichtschwert-Kampf stellte für ihn einen innerlichen Konflikt dar. Auch im wahren Leben gibt es in sich zerrissene Menschen und gerade dieser Umstand macht diese Filmfiguren so interessant und psychologisch wertvoll.
Komödien
Lustige Filme gelten meist als oberflächlich oder werden, wenn es um schwarzen Humor geht, sogar als anstößig empfunden. Oftmals sind die wirklich guten Komödien statt nur ein Mittel zum Zeitvertreib, aber eher Futter fürs Gehirn. Nehmen wir nur mal den Film „die Truman Show“ mit Jim Carry. Natürlich enthält dieser viele amüsante Szenen. Das Highlight des Films ist aber die eigentliche Handlung. Truman findet nämlich heraus, dass in seiner Welt nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Besonders Filmfans, die sich für Parallelwelten interessieren, kommen bei diesem Streifen auf ihre Kosten. Vielleicht sind wir ja alle nur Puppen und irgendwo sitzen die Puppenspieler…wer weiß das schon! Doch auch Schicksalsschläge werden in Komödien behandelt. Es wird gezeigt, wie man Leid und Kummer überwinden und wieder zu einem zufriedenen, glücklichen Leben zurückfinden kann. Und selbst wenn es sich doch mal um einen stumpfen Witzfilm handelt, kann auch das Vorteile haben. Schließlich muss jeder hin und wieder den Kopf abschalten und sich von leichter Kost berieseln lassen.
Horrorfilme
Studien haben gezeigt, dass brutale Horrorstreifen bevorzugt von introvertierten Menschen angeschaut werden. In die dunklen Handlungsstränge wird man regelrecht hineingesogen. Das Mitfiebern in Form von Nägelkauen oder Chipsfuttern gehört hier einfach dazu. Für Menschen, die im Alltag eher zurückhaltend agieren, kann sich das wie ein echter Befreiungsschlag anfühlen. Scheinbar stumpft man durch den Konsum von Horrorfilmen auch etwas ab.Es scheint tatsächlich, als würden Fans dieses Genres auf psychischer Ebene viel besser mit der Pandemie zurechtkommen, als es bei Normalo-Filmguckern der Fall ist. Glaubt man den Wissenschaftlern, dann liegt das daran, dass die Movies neben dem reinen Unterhaltungswert auch ein gewisses Lernpotential mitbringen. Mit dem Gucken von Horrorstreifen können laut Experten nämlich Ängste bewältigt und Emotionen kontrolliert werden.