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Luftiges Design, leichte Bauweise: Die Plattenspieler von Luphonic sind verblüffend anders – und dies zeigt der H1 in purster Weise: Mit cleverem Material-Mix, laufruhigem Synchronmotor samt ausgelagerter Präzisions-Steuerung, spielfreiem Lager und selbstentwickeltem Tonarm bietet er eine Top-Performance. Luphonics Startmodell haben wir bereits ausführlich im Test vorgestellt, im Video zeigen wir die Highlights des H1.

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Minimalistisch-moderne Luftigkeit

Der H1 verblüfft auf Anhieb durch sein außergewöhnliches Design: Wo andere Plattenspieler mit viel Masse und optischer Wuchtigkeit auftreten, überrascht der H1 mit einem luftigen Chassis in Form eines filigranen H – von dem man bei aufliegendem Plattenteller allein die schlanken Längsstege sieht. Dank der Unterfütterung mit hohen Kegeln scheint dieses H zudem in der Luft zu schweben. Zum gelungenen Design tragen die sanften Rundungen bei, ebenso die glatt-matten, monochromen Oberflächen: Das Chassis ist durchweg schwarz, der Teller konvergierend ebenfalls in schwarz oder kontrastierend in Weiß. So mutet der H1 minimalistisch-modern an. Seine filigrane Form ermöglicht ein innovativer Sandwich-Aufbau: Ober- und Unterseite bestehen aus einem dekorativen, dünnen Hochdrucklaminat. Dieses HPL ist überaus robust und und zugfest – und wird vollflächig mit dem zweieinhalb Zentimeter dicken Kern aus PU-Hartschaum verklebt. Zusammen ergibt das ein hochsteifes, vibrations- und resonanzresistentes Chassis, das extrem leicht ist: Das „H“-Chassis wiegt gerade mal 460 Gramm.

Außergewöhnlicher Auftritt: Der Luphonic H1 präsentiert sich als luftig-leichter Plattenspieler mit modern-minimalistischem Design.

Außergewöhnlicher Auftritt: Der Luphonic H1 präsentiert sich als luftig-leichter Plattenspieler mit modern-minimalistischem Design.

Ein Blick auf das bloße Chassis zeigt die H-Formgebung des Chassis, die bei der Modellbezeichnung des Plattenspielers Pate stand.

Ein Blick auf das bloße Chassis zeigt die H-Formgebung des Chassis, die bei der Modellbezeichnung des Plattenspielers Pate stand.

Reibungsminimiertes Lager, laufruhiger Motor, externe Steuerung

Der Querbalken des „H“, das beim Modellnamen des Plattenspielers Pate stand, ist auch der Träger des Qualitäts-Lagers: Es besteht aus einer Aluminium-Einfassung, sie wiederum beherbergt eine eingepresste weiche Messinghülse, deren Boden mit einem harten Teflon-Lagerspiegel ausgestattet ist. Hierauf rotiert eine präzise gedreht Stahlspindel, die mit perfekter Passgenauigkeit in der Hülse steht. Das minimierte Lagerspiel wie auch die Schmierung mit dünnflüssigem Öl bürgen für eine hochgradige Laufgeschmeidigkeit. Die Spindel ist der Träger des Aluminium-Subchassis, welches wiederum den Hauptteller trägt und zugleich als Laufrad für den geschliffenen Flachriemen dient. Den Antrieb liefert ein laufruhiger Synchronmotor. Er ist vibrationsentkoppelt ebenfalls im H-Querbalken eingelassen. Die Umdrehungs-Konstanz garantiert eine externe, von Luphonic selbstentwickelte Mikrocontroller-überwachte Antriebs-Steuerung, die präzise Sinus- und Cosinus-Wellen produziert. Dieser „Wavemaker“, wird für jeden Plattenspieler eigens kalibriert, bis die größtmöglicher Vibrationsarmut erreicht ist. Am „Wavemaker“ sind die Rotationsgeschwindigkeiten 33⅓ und 45 UpM einstellbar. Zudem ermöglich er eine feinschrittige Tempo-Korrektur.

Das Chassis des H1 besteht aus einem Material-Sandwich: Den Kern bildet eine zweieinhalb Zentimeter starke Schicht aus festem PU-Hartschaum, er ist ober- und unterseitig ganzflächig mit Laminat verklebt. Zusammen ergibt dies eine knapp 500 Gramm leichte und trotzdem überaus steife, resonanzresistente Basis. Unter dem Chassis sind vier höhenverstellbare Kegel eingeschraubt. So kann der H1 absolut waagerecht ausgerichtet werden. Die Kegel sorgen zudem für eine punktuelle, definierte Ankopplung an den Untergrund und wirken sich positiv auf die Wiedergabe aus. Das zeigt sich bei einem Austausch gegen gewöhnliche Metallspikes.

Das Chassis des H1 besteht aus einem Material-Sandwich: Den Kern bildet eine zweieinhalb Zentimeter starke Schicht aus festem PU-Hartschaum, er ist ober- und unterseitig ganzflächig mit Laminat verklebt. Zusammen ergibt dies eine knapp 500 Gramm leichte und trotzdem überaus steife, resonanzresistente Basis. Unter dem Chassis sind vier höhenverstellbare Kegel eingeschraubt. So kann der H1 absolut waagerecht ausgerichtet werden. Die Kegel sorgen zudem für eine punktuelle, definierte Ankopplung an den Untergrund und wirken sich positiv auf die Wiedergabe aus. Das zeigt sich bei einem Austausch gegen gewöhnliche Metallspikes.

Top-Tonarm aus eigener Entwicklung

Der Tonarm K2 ist ebenfalls eine Luphonic-Eigenentwicklung. Er führt mit dunkelmatter Optik und schnörkellosem Design den minimalistisch-modernen Ansatz fort. Dieser Drehtonarm ziert auch die größeren Laufwerken von Luphonic und wird ebenso solo als Neuneinhalb- oder Zwölfzöller verkauft – als leichter bis mittelschwerer Tonarm mit niedriger effektiver Masse. Er punktet mit Resonanzarmut, Steifigkeit, Leichtgängigkeit und Spielfreiheit. Seine Lager-Konzeption ist kardanisch. Die horizontale wie vertikale Aufhängung und Lagerung ist mit präzisen Miniaturkugellagern aus japanischer Herstellung realisiert. Das ermöglicht eine sensible und reibungslose Beweglichkeit des Tonarmrohrs. Dieses schlank-zylindrische Rohr besteht aus resonanzresistentem Carbonfaser-Geflecht. Die Ausbalancierung des Arms geschieht über ein Edelstahl-Gegengewicht. Es ist für die meisten gängigen Abtastsysteme mit einem Gewicht von fünf bis vierzehn Gramm ausgelegt. Es hat aufgrund seiner exzentrischen Bohrung einen nach unten verlagerten Schwerpunkt. Er liegt dadurch auf einer Linie mit dem Tonabnehmer. Dies soll eine bessere vertikale Führung ermöglichen – zugunsten eines Zugewinns an Detailreichtum und höherer Auflösung.

Der K2-Tonarm des H1 ist ebenfalls eine komplette Eigenentwicklung von Luphonic. Natürlich ist auch dieser attraktive, filigrane Arm auf Resonanzarmut hin konzipiert. Hierzu trägt das zylindrische Rohr aus steifem, schwingungsresistentem Carbonfaser-Geflecht bei. Dieser 9,5 Zoll messende Radial-Tonarm ziert auch die größeren Modelle der Manufaktur.

Der K2-Tonarm des H1 ist ebenfalls eine komplette Eigenentwicklung von Luphonic. Natürlich ist auch dieser attraktive, filigrane Arm auf Resonanzarmut hin konzipiert. Hierzu trägt das zylindrische Rohr aus steifem, schwingungsresistentem Carbonfaser-Geflecht bei. Dieser 9,5 Zoll messende Radial-Tonarm ziert auch die größeren Modelle der Manufaktur.

Leichte Spezial-Headshell, gewichtiger Corian-Teller

Zum Ausgleich der Zugkräfte besitzt der Tonarm eine Antiskating-Lösung mit fadengeführtem Gewicht. Seine Gewichtskraft ist über einen Einstellring stufenlos veränderbar, der Ring wird dann mit einem Inbus-Schlüssel flott fixiert. Ebenso einfach und unkompliziert lassen sich alle Einstell-Arbeiten erledigen – von der Tonarmhöhen-Einstellung über die Gegengewichtsjustage bis zur Azimut-Korrektur. Sie nimmt man an der angesetzten Kopfplatte vor. Diese gekröpfte Headshell ist eine abermalige Innovation: Sie besteht aus gesintertes Polyamid, das mit winzigen Glaskugeln dotiert ist, welche circa 40 Prozent des Materials ausmachen. Ein industrieller 3D-Drucker sorgt mit punktueller Laser-Erhitzung für die Materialverschmelzung. Diese Spezial-Kopfplatte punktet mit niedrigem Gewicht, großer Steifigkeit und hoher innerer Dämpfung. Dies unterbindet die Ausbreitung von klangschädlichen Resonanzen hin zum Tonarmrohr. Dank einer manuellen Optimierung der Aufnahme fügen sich Kopfplatte und Tonrohr passgenau quasi zu einer Einheit. Der luftig-leichte H1 hat aber auch ein Schwergewichtig zu bieten: Der aus hochgradig resonanzresistem Corian bestehende laufruhige Plattenteller wiegt 1,9 Kilo.

Eine externe, Mikrokontroller-überwachte Antriebs-Steuerung sorgt für die Speisung und die hochkonstante Drehzahl des Motors – wahlweise mit 33⅓ UpM oder 45 UpM. Dieser von Luphonic selbstentwickelte „Wavemaker“ ermöglicht ebenso die Feinkalibrierung der Rotationsgeschwindigkeit. Die Auslagerung der Steuerung ermöglich es, diesen „Wavemaker“ optisch unauffällig zu platzieren.

Eine externe, Mikrokontroller-überwachte Antriebs-Steuerung sorgt für die Speisung und die hochkonstante Drehzahl des Motors – wahlweise mit 33⅓ UpM oder 45 UpM. Dieser von Luphonic selbstentwickelte „Wavemaker“ ermöglicht ebenso die Feinkalibrierung der Rotationsgeschwindigkeit. Die Auslagerung der Steuerung ermöglich es, diesen „Wavemaker“ optisch unauffällig zu platzieren.

Fazit

Der Luphonic H1 punktet mit modern-minimalistischem Look und erstaunt mit seinem luftigen H-Design sowie seiner leichten Bauweise, womit er sich von allen gängigen Plattenspielern abhebt. Trotz seines Geringgewichts bietet der H1 eine Top-Performance. Möglich machen es das auf Vibrations- und Resonanzarmut ausgerichtete Konzept, das geschmeidig-spielfreie Lager, der präzise-konstante Antrieb mit laufruhigem Synchronmotor und externer, Mikroprozessor-kontrollierter Steuerung sowie der selbstentwickelte, sensibel-leichtgängig agierende Tonarm. So glänzt Luphonics Einstiegsmodell als feinsinniges Laufwerk. Mehr zum Luphonic H1 erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Test.

Text: Volker Frech
Video: Carina Burau und Roman Maier, Fotos: Carina Burau

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Oberklasse
Preis/Leistung: gut
2411206.Luphonic-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Luphonic
H1
Produktkategorie:Plattenspieler
Preis:ab 2.599 €
(ohne Abtaster)
Garantie/Gewährleistung:2 Jahre
Ausführungen:- Chassis: Mattschwarz
- Teller: Weiß, Schwarz
Vertrieb:IDC Klaassen, Lünen
Tel.: 0231 / 22178822
www.idc-klaassen.com
Abmessungen (HBT):120* x 440 x 370 mm

*mit Tonarm
Gewicht:- Plattenspieler inkl. Teller: 3,7 kg
- Chassis: 0,46 kg
- Chassis incl. Motor, Pulley, Lager: 1,1 kg
- Subteller: 0,7 kg
- Teller: 1,9 kg
Prinzip:- Riemenantrieb
- Radialtonarm
- manuell
Geschwindigkeiten:- 33⅓ UpM
- 45 UpM
Gleichlaufschwankung:0,07 % WRMS DIN (Herstellerangabe)
Tonarm:Luphonic K2 (Radial-Tonarm, 9,5 Zoll, gerades Carbon-Rohr, kardanische Kugellagerung)
Ausgang:1 x unsymmetrisch (Cinch)
Lieferumfang:- Luphonic H1
- Teller
- Subteller
- Achse
- Riemen
- Tonarm Luphonic K2 (für leichte und mittelschwere Tonabnehmer), incl. Gegengewicht und Antiskating-Gewicht
- externe Motorsteuerung „Wavemaker“
- externes Steckernetzteil
- 2 Inbus-Schlüssel für Tonarm-Justage
- Bedienungsanleitung (Deutsch)
Pros und Contras:+ außergewöhnliches, schlankes, minimalistisch-klares Design
+ sehr gute Auflösung Detailreichtum
+ hohe Impulstreue, anspringende Dynamik
+ ruhig-souveräne Wiedergabe
+ transparente, plastische Abbildung
+ weiträumige Darstellung
+ extrem steifes, resonanz- und schwingungsresistentes Chassis
+ reibungsminimierter Lauf durch spielfreies Lager und Keramik-Kugellagerung
+ exakt agierender Tonarm dank präziser Lagerung
+ Tonarm vielfältig einstellbar: Azimuth, Antiskating, Auflagekraft (VTF), Auflagehöhe (VTA)
+ hochpräzise Motorsteuerung
+ individuelle Abstimmung der Motorsteuerung für jedes Exemplar hinsichtlich völliger Vibrationsfreiheit
+ hohe Gleichlaufstabilität
+ Drehzahlen (33⅓ UpM, 45 UpM) elektronisch feinstufig justierbar
+ Erdungsklemme
+ höhenverstellbare Füße
+ Manufaktur-Fertigung

- Rutschneigung des gesamten Plattenspielers
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Oberklasse
Preis/Leistung:gut
Getestet mit:- Abtaster: Goldring G1006 (MM)
- Phono-Vorverstärker: Lehmannaudio Decade
- Verstärker: Hegel H360
- Lautsprecher: B.M.C. PureVox, KEF LS50 Meta
- Signalkabel: Van den Hul The ISIS, Audioquest Black Beauty RCA
- Netzkabel: Audioquest Monsoon
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